Spiele und Spaß beim Tischtennis und ihre grundlegende Bedeutung

Zunächst einmal möchte ich folgende These aufstellen: Für mich als Trainer mit über 35 Jahren Erfahrung sind Spiele und Spaß beim Tischtennis von grundlegender und elementarer Bedeutung.
Ich habe einem Trainer in Polen vorgeschlagen, dieses Thema in seinen Schulungen als Inhalt für die nächsten Kurse anzubieten.
Wir werden sehen, was dabei herauskommt.
In der heutigen Zeit, in der Kinder Zugang zu so vielen Attraktionen haben, sind Spiele und Spaß eigentlich der einzige Weg, um ein Kind zum Tischtennisspielen zu motivieren.
Denn sie entsprechen den Grundbedürfnissen des Kindes: dem Bedürfnis nach Bewegung und Spiel.
Natürlich abstrahiere ich hier von autokratischen oder totalitären Systemen wie China, wo man das tut, was die Regierung erlaubt.
Dort werden meist strenge Formen und Methoden im Sporttraining angewendet, weil das am einfachsten und stereotypischsten ist und vom Trainer nicht so viel Kreativität erfordert.
Wir in Europa müssen andere Wege suchen, um den Sport populär zu machen, als in Ländern, wo dies aus einem Mangel an anderen Attraktionen, Perspektiven oder der gewaltsamen Durchsetzung strenger Methoden resultiert.
In Europa muss die Popularität unseres Sports bedeuten, dass wir Kindern und ihren Eltern interessante, attraktive und vielseitige Aktivitäten anbieten.
Dies kann nur – und ich spreche hier vom Beginn des Trainings – mit Hilfe von Spielen und Spaß erreicht werden.
Broschüre „Spiele und Spaß im Tischtennis”
Wie viele Kinder verlieren die Disziplin durch den Mangel an Spiel- und Sporttraining?
Vielleicht ist das auch der Grund, warum zu wenig Kinder Tischtennis spielen?
Für 99 % der Kinder ist das Training in strengen Formen schwierig (d. h. es gibt keine sogenannten kleinen Erfolge am Anfang), monoton, unattraktiv und einfach langweilig.
Nur wenige Kinder aus sogenannten Tischtennisfamilien oder absolut motivierte Kinder – Ausnahmen – halten es aus.
Aber auch hier bin ich der Meinung, dass Spiele und Spaß nur helfen können und meiner Meinung nach unverzichtbar sind.
Denn das begrenzt oder eliminiert sogar den sogenannten Burnout-Effekt in späteren Jahren des Sporttrainings.
Wenn man dazu noch die Konkurrenz anderer Sportarten mit dem allgegenwärtigen Fußball hinzufügt, gibt es meiner Meinung nach keinen anderen Weg, als einem der Grundbedürfnisse des Kindes entgegenzukommen: dem Bedürfnis nach Spiel und Spaß.
Vergessen wir nicht, dass wir bei der geschickten Durchführung des Trainings mit Spielen und Sportspielen immer häufiger strenge Methoden einflechten können.
In Deutschland, dem Land, das in den letzten Jahrzehnten den Tischtennissport in Europa dominiert hat, sind Spiele und Spaß in jeder Trainingsphase präsent.
Es gibt auch eine Vielzahl von Publikationen zu diesem Thema.
Kindertrainer/in-Lizenz fit for Kids Teilnehmerbroschüre
Und die Pandemie, die Isolation und die Quarantäne zwingen zu interaktiven Spielweisen im Tischtennis.
Wir spielen Tischtennis online
Was gewinnen wir durch das Training von Sportspielen und -spielen:
größere Attraktivität des Unterrichts
größere Massenwirksamkeit
das Kind verbindet Tischtennis von Anfang an mit angenehmen Erfahrungen
Entwicklung allgemeiner und spezieller motorischer Fähigkeiten
Erkennen der begabteren Kinder für fortgeschrittenere Gruppen
Kennenlernen der Willensstärke der Kinder
Kennenlernen der für das Funktionieren in der Gruppe notwendigen sozialen Verhaltensweisen
Vermeidung oder Begrenzung des sogenannten Burnout-Effekts
Der Unterricht ist interessant und attraktiver für Kinder und Eltern
Wir lernen, wie man auf Stress reagiert
Wir erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Tischtennis ein Leben lang bei ihnen bleibt
Wir begrenzen die Auswirkungen von Überlastung und Übertraining
Zum Schluss: Ich gebe auch Kurse für ältere Menschen.
Was glaubt ihr, welche Art von Kursen macht ihnen am meisten Spaß?
Links zu befreundeten Seiten:
Tischtennis – Time-Out.pl
Broschüre „Spiele und Spaß beim Tischtennis”
